Training und Mobiltechnologie unter der Lupe

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Training und Mobiltechnologie unter der Lupe

commEine HR-Studie* von Sierra Cedar zeigte im Jahr 2015, dass seitens der HR-Abteilungen zunehmendes Interesse an mobilen Anwendungen besteht: Die Mitarbeiter kennen sich tatsächlich mit Mobiltechnologien immer besser aus und können auch unterwegs arbeiten. Mobilgeräte entwickeln sich außerdem langsam zur Hauptkontaktschnittstelle zwischen den Mitarbeitern und ihrem Unternehmen. Das Training ist der Bereich, wo dies an erster Stelle antizipiert werden muss. Und die HR-Abteilungen sollten sich sogar bei der Umsetzung dieser Veränderungen an vorderster Front positionieren.

Aber wo beginnen? Das Angebot reicht von innovativen Applikationen mit neuen Learning-Ansätzen bis hin zu serviceübergreifenden Anwendungen, die versprechen, alle HR-Anforderungen zu erfüllen – hier die richtige Auswahl zu treffen, ist nicht einfach. In welche Anwendungen sollten die Unternehmen investieren?

 

Anwendungen, die alles abdecken – eine beruhigende Investition, jedoch keine revolutionäre Veränderung

Obwohl die Idee einer serviceübergreifenden Anwendung durchaus ansprechend ist, kommt es selten vor, dass tatsächlich wirksame Lösungen für den gesamten HR-Bedarf beinhaltet sind. Der Versuch, möglichst viele Funktionen abzudecken, steht der innovativen Natur der Anwendung entgegen. Um nicht mit einer unflexiblen Software belastet zu sein, die nicht schnell weiterentwickelt werden kann, ist die Auswahl der richtigen Anwendung daher von zentraler Bedeutung. Wenn in irgendeinem Sektor Agilität gefordert wird, dann wohl in diesem. Der Wert einer Anwendung steckt in der Möglichkeit, diese ständig weiterzuentwickeln.

Ein klares Ja zur Innovation, ohne dafür am Learner-Engagement zu rütteln

Auf der anderen Seite des Spektrums sind ausschließlich auf didaktische Innovationen ausgerichtete Lösungen ebenfalls riskant. Die wenigen Lernenden für sich zu gewinnen, die sowieso bereits dazu bereit sind, neue Mobilanwendungen zu testen, ist einfach. Schwieriger ist es, bei einer breiteren Mehrheit Akzeptanz zu finden, die vertraute Formate und Inhalte auf ihren Mobilgeräten erwartet anstatt etwas Neues.

Eine trendige Anwendung, bei der die Mitarbeiterproduktivität und die Mitarbeitereffizienz nicht berücksichtigt sind, ist daher ein größeres Risiko. Erste Schwierigkeiten treten häufig erst nach der Einführungsphase der Anwendung auf, wenn es zu spät ist, Benutzungsprobleme noch zu beheben.

Skalierbarkeit – die echte Stärke der Mobiltechnologie

Nach der Einführungsphase ist die Skalierbarkeit der Anwendung die nächste grundlegende Frage, d. h. wie kann die Anwendung auf breiter Ebene verteilt werden? Ein erster Ansatz wäre, die Anwendung von vornherein für eine breite Verteilung zu konzipieren, damit sie alle verschiedenen Inhaltsarten und Mobilgeräte verwalten kann.

Die Fallstricke bei diesem Ansatz:

  • Probleme bei der Integration der bereits vorhandenen Trainingsbibliotheken (Bibliotheken von externen Partnern oder Herausgebern)
  • fehlende Mehrsprachenfähigkeit
  • mangelhafte Verwaltung von SCORM-Inhalten
  • Fehlen der von den Unternehmensexperten (z. B. mit einem Autorensystem) erstellten Inhalte
  • kein Abgleich zwischen den Statistiken der mobilen Anwendung und denen der Trainingsplattform
  • keine Berücksichtigung der täglichen Sachzwänge
  • keine Offline-Verwaltung der Inhalte
  • Aus Kosten-, Prioritäts- und Ressourcenverfügbarkeitsgründen ist keine Anpassung an neue Anforderungen innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens durch den Anbieter möglich

Wichtige Fragen für die Trainingsabteilungen:

  • Wie lässt sich die mobile Anwendung mit der Trainingsplattform verbinden?
  • Wie kann die Trainingskontinuität gewährleistet werden?
  • Wie können die Daten der mobilen Anwendung mit den bereits auf der Learning-Plattform verwendeten Indikatoren untersucht werden?
  • Wie kann die Kompatibilität der Inhalte verwaltet werden?
  • Wer kann bei der Verwaltung der Inhaltskompatibilität helfen – der Herausgeber oder der Anbieter?
  • Sollten nach der Einführung beide Systeme parallel beibehalten werden?

Die Learning-Experience dem Inhaltstest unterziehen

Eine funktionale Anwendung zu entwickeln, ist aber nur der Anfang. Die Inhalte und deren Format müssen so ausgewählt werden, dass sie vielfältig und optimal auf den Bedarf der Lernenden zugeschnitten sind und diesen außerdem eine erfolgreiche Learning-Experience bieten. Beispiel:

  • Zusammenfassung der wichtigsten Punkte im PDF-Format – 2 Minuten
  • Kurze Videozusammenfassung des Inhalts – einprägsames Storytelling-Format
  • Aktionsfragen – grundlegende Fragen für die Unterstützung beim Schritt vom Konzept zur Aktion
  • Kurze Trainingsvideos für Office-Software und -Applikationen

Individuell angepasste Inhalte sowie Inhaltsbibliotheken von externen Anbietern können ebenfalls eingebunden und in der Anwendung auf einfache Weise angezeigt werden.

Die flexible Anwendung und die angepassten Inhalte von CrossKnowledge beseitigen den potenziellen Sand im Getriebe des Learning-Prozesses und bieten bei den verschiedenen Formaten die bestmögliche Inhaltskompatibilität auf dem Markt. Unabhängig von der Art des Zugriffes muss die Priorität auf der Stetigkeit des Trainings liegen.

Mobilität dreht sich um den Zugriff, nicht um die Technik

Zugriff über Mobilgeräte ist nicht mehr wie noch vor fünf Jahren ein kleines „Gadget“. Heute ist ein strukturierter und rigoroser Ansatz in Bezug auf mobile Lösungen gefragt. Dies können die Unternehmen erreichen, indem sie die funktionale Stärke Ihres Trainingssystems bewährten Spezialisten wie CrossKnowledge anvertrauen. Mit der richtigen Unterstützung in allen Prozessphasen können die Unternehmen alle Arten von kompatiblen Inhalten integrieren.

Durch die Verlagerung der Strategie hin zu Training auf verschiedenen Geräten werden die vom Unternehmen bereits getätigten Investitionen nicht hinfällig. Im Gegenteil – mit Mobiltechnologie lässt sich die Trainingswirkung stärken, während gleichzeitig auch weiterhin die globale Trainingsstrategie verfolgt wird. Der mobile Zugriff sollte daher als logische Fortsetzung der bereits getätigten Learning-Investitionen angesehen werden.

Beim Zugriff dreht sich alles um die Kontinuität und die Anpassung an den Learning-Bedarf und an die Gewohnheiten der Benutzer. Die mobile Lösung von CrossKnowledge bietet diesen Zugriff und gewährleistet damit eine höhere Produktivität, ein solides Learner-Engagement und das insgesamt wirksamste verfügbare Training.

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